Die Konzerte

Programm

02.07. 17:00
Junge Preisträger

Konzert Junger Künstler

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Preisgekrönter musikalischer Nachwuchs im Carl Bechstein Saal

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses hat bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten einen wichtigen Stellenwert. Zusammen mit der Berliner Carl Bechstein Stiftung, die sich besonders in der musikalischen Spitzen- und Breitenförderung engagiert, präsentieren wir ein Konzert mit jungen Spitzenkünstlern aus der Region. Je zwei Brandenburger Preisträger des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ und Berliner Stipendiaten der Carl Bechstein Klavierstiftung treten gemeinsam in einem Konzert auf. Während die Künstler aus Brandenburg erst nach dem Bundesfinale von „Jugend musiziert“ Pfingsten ausgewählt werden, stehen die Nachwuchs-Pianisten der Bechstein Stiftung schon fest: Odric Gaspers und Ron Maxim Huang spielen Werke von Grieg, Schumann, Liszt und Rachmaninoff und beweisen, dass auch der „Nachwuchs“ musikalisch groß auftrumpfen kann. Ein ganz neuer Ort für die Brandenburgischen Sommerkonzerte: 2021 öffnet die Carl Bechstein Stiftung erstmals die Türen zu ihrer wertvollen Sammlung historischer Tasteninstrumente, die in der früheren „Kaiser’s Kaffee“-Fabrik in Berlin-Spandau ihr neues Zuhause gefunden hat. Eine neue Bühne mit eigenem Flair."

Mitwirkende:

Junge Preisträger der Carl-Bechstein-Stiftung und Bundespreisträger
„Jugend Musiziert” aus Brandenburg

Programm:

Werke u.a. von Edvard Grieg,
Robert Schumann, Franz Liszt,
Sergej Rachmaninoff

Zeitplan:

13.00 Uhr Infostand vor Ort
Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Führungen durch die Sammlung
historischer Tasteninstrumente,
14.30 + 15.00 + 15.30 + 16.00 Uhr,
25 min., 5 €

Veranstaltungsort:

Instrumentensammlung der Carl Bechstein Stiftung
Brunsbütteler Damm 132-143, 13581 Berlin

Die Carl Bechstein Stiftung baut eine eigene Sammlung historischer Instrumente auf. Langfristiges Ziel ist es, in Workshops, Meisterkursen und Konzerten die Instrumente zum Klingen zu bringen und so die Geschichte der Klaviermusik anschaulich auch einem jungen Publikum vor Ohren zu führen.
Den Grundstock der Sammlung bilden Instrumente aus der Stiftung Lebensfarben, die die Carl Bechstein Stiftung im Jahr 2019 übernommen hat, darunter Instrumente bedeutender Klavierbauer wie John Broadwood oder Muzio Clementi sowie einen Hammerflügel aus der Werkstatt der Familie Dulcken, aber auch heute fast vergessene Instrumente wie Physharmonika, Klavierharfe oder ein Piano sans cordes von Henry Pape. Inzwischen wurden weitere bedeutende Instrumente wie ein Hammerflügel von Johann Schanz aus dem Jahr 1812, zwei Bechstein-Welte-Flügel aus den 1930er Jahren sowie ein Neo-Bechstein-Flügel erworben. Die Sammlung soll stetig erweitert werden.

03.07. 17:00
Kammeroper Schloss Rheinsberg

Die große Operngala

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Solisten der Kammeroper Schloss Rheinsberg

Die Oper ist die Krönung der klassischen Musik. Die Juwelen dieser Krone sind die unvergesslichen Arien und Melodien die jeder kennt. Ihr virtuoser Vortrag ruft bei uns gleichermaßen Tränen der Rührung und Begeisterung hervor. Wir holen die traditionsreichste Operngala des Landes nach Südbrandenburg. Die internationalen Solisten der Kammeroper Schloss Rheinsberg und das Staatsorchester Frankfurt an der Oder bringen Glanz der Stimmen in den Spreewald.

Mitwirkende:

Staatsorchester Frankfurt/Oder
Azis Sadikovic, Dirigent
Gesangssolisten der Internationalen
Kammeroper Schloss Rheinsberg

Programm:

Berühmte Arien und Duetteaus Opern und Operetten, u.a.
von Mozart, Puccini, Verdi und Strauß

Zeitplan:

11.30 Uhr Abfahrt Bus
Fehrbelliner Platz, 25 €
13.00 Uhr Infostand vor Ort
Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Kahnfahrt mit dem Fährmannsverein
„Flottes Rudel”, 14 Uhr, 90 min. 18 €
Schlossführung inkl. Besichtigung des
Wappensaals, 14.30 Uhr, 45 min., 6 €

Veranstaltungsort:

Schlossinsel Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 14, 15907 Lübben

Das Parkareal der Schloßinsel Lübben im Spreewald entstand nach dem zweiten Weltkrieg, nach der Wende wurde die weitläufige Gartenanlage ausgebaut und mit Naturbühnen, Kunstwerken und Spiel- und Erlebnisplätzen aufwändig umgestaltet. Im Jahre 2000 wurde das komplett von Fliessen umgebene Areal feierlich der Öffentlichkeit übergeben und ist seitdem ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen und eine viel genutzte Konzert- und Ausstellungsfläche. Ein jährlicher Höhepunkt ist zum Beispiel die „Lübbener Kahnnacht“, bei der die Gäste auf Kähnen die Insel umrunden und auf zahlreichen Bühnen Aufführungen und Installationen erleben.

09.07. 18:00
Philharmonisches Orchester Zielona Góra

Rock meets Klassik

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Open-Air-Konzert auf dem Marktplatz in Ruhland

Aus Ruhland wird Rockland, wenn der legendäre Stefan Krähe und Band zusammen mit einem vollen Sinfonieorchester in die Gitarre greift. Die großen Hits aus 50 Jahren Rockgeschichte, von Status Quo bis Karat stehen bei diesem besonderen Konzert auf dem Programm, und ja, es wird laut werden. Ruhland, die Stadt an der historischen Grenze zu Sachsen in Südbrandenburg, ist Teil des industriellen Neuanfangs in der Region: in Schwarzheide gleich nebenan entsteht neben dem traditionellen Standort von BASF eine neue, riesige Batteriefabrik mit tausenden von neuen Arbeitsplätzen. Stefan Krähe war 25 Jahre lang Frontmann der legendären Rockband, SIX, die allein in Brandenburg schon für über eine Million Zuhörer gespielt hat. Zusammen mit dem Sinfonieorchester erklingen die großen Rockhits in einem neuen, edlen, authentischen und großen Gewand.

Mitwirkende:

Stefan Krähe und Band
Philharmonisches Orchester Zielona Gora

Programm:

Rockklassiker von Status
Quo, AC/DC, Queen und andere

Zeitplan:

12.00 Uhr Abfahrt Bus
Fehrbelliner Platz, 25 €
13.00 Uhr Infostand vor Ort
Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Frühshoppen im Schützenhausgarten,
11.00-14.30 Uhr, Eintritt frei
Führung Heimatmuseum Ruhland,
15.30 Uhr, 45 min., 5 €
Amtssängertreffen und Tanzclub
Get Dancing auf der großen Bühne,
14.00 Uhr, 90 min., Eintritt frei
Stadtrundgang 16 Uhr, 45 min., 5 €

Veranstaltungsort:

Marktplatz Ruhland
Markt /, 01945 Ruhland

Die Stadt Ruhland liegt etwa zehn Kilometer südwestlich von Senftenberg und südöstlich von Lauchhammer in der Oberlausitz. Unmittelbar nördlich der Stadt beginnt die Niederlausitz, von ihr durch die Schwarze Elster getrennt.

10.07. 17:00
Klazz Brothers und Cuba Percussion

Klazz Brothers & Cuba Percussion

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Musikalische Frische in der Perle der Märkischen Schweiz

Überall auf der Welt wird die heimische Musik voller Hingabe und mit hoher Kunstfertigkeit betrieben. Was uns zum Beispiel die Klassik, ist in Lateinamerika und vor allem in Kuba der Salsa. Spitzenmusiker aus Dresden nehmen sich in der ungewöhnlichen und frischen Formation „Klazz Brothers and Cuba Percussion“ Stars aus Kuba und Lateinamerika an, um gemeinsam die Traditionen und Wurzeln zu verbinden. Heraus kommt ein unwiderstehlicher Mix aus Klassik und Rhythmus, der neben zahlreichen Preisen und Nominierungen auch über 250.000 allein in Deutschland verkaufte CDs hervorbrachte. Das alles passt nach Buckow, der „Perle der Märkischen Schweiz“, einem Städtchen, das schon seit über 100 Jahren Schriftsteller, Maler und Musiker anzog - ob nun Egon Erwin Kisch, John Heartfield oder natürlich Bertolt Brecht und Helene Weigel.

Mitwirkende:

Klazz Brothers & Cuba Percussion

Programm:

Klassiker aus Dresdens
Spitzenorchestern zusammen mit Musikern aus Lateinamerika

Zeitplan:

12.00 Uhr Abfahrt Bus
Fehrbelliner Platz, 25 €
13.00 Uhr Infostand vor Ort
Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Stadtführung durch Buckow, 14.30
Uhr, 120 min., 6 €
„Brechtspaziergang”:
Besuch des Brecht-Weigel-Hauses
und des Dichtergartens,
14.00 Uhr, 120 min., 12 €
Lesung aus Bertolt Brechts
„Buckower Elegien”
mit Matthias Friedrich,
15.00 Uhr, 60 min., 12 €

Veranstaltungsort:

Stadtpfarrkirche Buckow (Märkische Schweiz)
Königsstraße 57, 15377 Buckow

Die Stadtpfarrkirche ist die evangelische Kirche von Buckow (Märkische Schweiz), einer Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Die einschiffige Kirche im Zentrum von Buckow befindet sich auf einem kleinen Hügel im Herzen der Stadt und ist von weitem sichtbar. Die erste Holzkirche, die 1250 an dieser Stelle errichtet wurde, wurde um 1300 von Zisterziensermönchen durch eine Granitstruktur ersetzt. Im Rahmen der Reformation erhielt die Kirche 1541 ihren ersten protestantischen Pastor. Die Kirche wurde im Laufe der Jahre mehrmals durch Brände beschädigt. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gab der Baumeister Mathias der Kirche ihre heutige Form als verputztes Gebäude im Barockstil. Das Innere wurde 1891 renoviert. Die Kirche verlor in den beiden Weltkriegen alle Glocken. Am 1. Mai 1945 wurde die Kirche vollständig zerstört und zwischen 1950 und 1951 von der Gemeinde wieder aufgebaut. Die Innenwände der Kirche sind weiß gestrichen, um die dunkle Holztäfelung der Galerie und der Decke zu kontrastieren. Die Orgel wurde von Hermann Eule aus Bautzen gebaut.

16.07. 17:00
Antje Weithaas

Zurück zu den musikalischen Wurzeln

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Antje Weithaas und Boris Kusnezow

Die Geigerin Antje Weithaas ist nicht nur der wichtigsten Solistinnen Ihrer Zeit, sie stammt auch aus der Lausitzstadt Cottbus. Anlass genug, internationalen Spitzenklang zurück in den Saal zu bringen, von dem sie einst auszog, um die Bühnen der Welt zu erobern: den Konzertsaal des Konservatoriums Cottbus. Boris Kusnezow am Klavier ist seit langer Zeit Kammermusikpartner von Antje Weithaas. Er leitet eine Klavier- und Kammermusikklasse an der Musikhochschule Leipzig.

Mitwirkende:

Antje Weithaas, Violine
Boris Kusnezow, Klavier

Programm:

Schubert            Rondeau brillant h-Moll D895 für Klavier und Violine  
Beethoven         Violinsonate Nr. 5 F-Dur op. 24 „Frühling“ 

Schubert            Sonatine a-Moll D 385 op. 137/2 
Franck                Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 120 

Zeitplan:

11.00 Uhr Abfahrt BusFehrbelliner Platz, 25 €
13.00 Uhr Infostand vor Ort

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Geführt er Stadtrundgang, 14.00 Uhr, 90 min., 7 €
Führung durch das Apotheken-museum, 14.30 Uhr, 60 min., 12 €

Veranstaltungsort:

Saal des Konservatoriums Cottbus
Puschkinpromenade 13/14, 03044 Cottbus

Man erwartet in diesem mächtigen Gründerzeitbau an der herrlichen Puschkinpromenade in Cottbus keinen professionellen Konzertsaal. Als „Höhere Lehranstalt für Mädchen“ 1873 gebaut, beherbergte das Haus mit den klaren Jugendstil-Elementen ab 1911 ein Gymnasium.
Nach dem Krieg wurde es in eine Kunst- und Musikschule umgewandelt, die 1973 den Titel „Konservatorium“ erhielt. Der Saal mit 300 Plätzen, dessen Prunkstück eine Sauer-Orgel mit 29 Registern und über 2000 Pfeifen ist, bietet eine hervorragende Akustik, die zu einer Vielzahl von Konzerten und Gastspielen einlädt.

17.07. 19:30
Kammeroper Schloss Rheinsberg

Entführung nach Rheinsberg

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Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ als großes Open-Air-Event

Rheinsberg in der Ostprignitz ist sicherlich ein Sehnsuchtsort Brandenburgs: nicht nur das zauberhafte Schloss Friedrich des Großen, die idyllische Lage am Grienericksees oder Kurt Tucholskys unvergessliche Hommage zeichnen das Städtchen aus, in den letzten 30 Jahren haben auch die Musik um die Kammeroper Schloss Rheinsberg mit Ihrem vielfältigen Programm und Angebot die Menschen angezogen. So wollen die Brandenburgischen Sommerkonzerte dem fast gleichaltrigen Festival wieder einmal einen Besuch abstatten. Mit der „Entführung aus dem Serail“, Mozarts zu Lebzeiten erfolgreichster Oper, bringt die Kammeroper dieses Jahr mit den Preisträgern des Internationalen Musikwettbewerbes einen Klassiker aufs Repertoire. Zusammen mit den besonderen Beiprogrammen wie einem exklusiven Blick hinter die Kulissen des Theaters und dem bewährten Service der Brandenburgischen Sommerkonzerte ist dies eine wunderbare Landpartie in den Norden Brandenburgs.

Mitwirkende:

Kammeroper Rheinsberg:
W.A. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail”

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Entführung aus dem Serail KV 384

Zeitplan:

13.45 Uhr Abfahrt Bus
Fehrbelliner Platz, 25 €
15.30 Uhr Infostand vor Ort
Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Schlossführung
15.30 Uhr und 16.30 Uhr, 60 min, 8 €
Bootsfahrt „5-Seen-Rundfahrt“
15.30 Uhr, 120min, 20 €

Veranstaltungsort:

Schloss Rheinsberg
Schloß Rheinsberg 2, 16831 Rheinsberg

Das am Ostufer des Grienericksees gelegene Schloss Rheinsberg gilt als Musterbeispiel des sogenannten Friderizianischen Rokokos und diente auch als Vorbild für Schloss Sanssouci. Nach aufwendigen und umfangreichen Restaurierungen ist das Schloss heute wieder als Museum zu besichtigen. Es beherbergt auch das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum. Im ehemaligen Kavaliershaus ist seit 1991 die Musikakademie Rheinsberg untergebracht, die das Schlosstheater betreibt. Seit 1991 findet das internationale Opernfestival Kammeroper Schloss Rheinsberg im Schlosstheater (Kavalierhaus), Schlosshof und Naturtheater statt.

23.07. 17:00
Deutsche Streicherphilharmonie

Jugendlicher Streicherklang in der Mutterkirche der Reformation

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Die Deutsche Streicherphilharmonie und Noa Wildschut

Ein Höhepunkt der Brandenburgischen Sommerkonzerte ist der Auftritt der jungen Spitzenmusiker Deutschlands mit der Deutschen Streicherphilharmonie. Diesmal mit einer international gefragten jungen Violinistin als Solistin: Noa Wildschut. Wir gehen erstmals seit langem wieder einen kleinen Schritt über die Landesgrenze Brandenburgs nach Sachsen-Anhalt: in die so bedeutsame Stadtkirche der Lutherstadt Wittenberg an der Elbe.

Mitwirkende:

Deutsche Streicherphilharmonie
Noa Wildschut, Violine
Wolfgang Hentrich, Dirigent

Programm:

Béla Bartók, Rumänische Volkstänze 
Ralph Vaughan Williams, Fantasia on a Theme by Thomas Tallis 
Johann Sebastian Bach, Violinkonzert a-Moll 
Johann Sebastian Bach, Violinkonzert E-Dur 
Leoš Janáček, Suite für Streichorchester  

Zeitplan:

11.30 Uhr Abfahrt Bus Fehrbelliner Platz, 25 €
13.00 Uhr Infostand vor Ort

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Stadtrundgang „Auf den Spuren Martin Luthers”, 14.00 Uhr, 120 min., 10 €
Besuch und Führung durch das Asisi-Panorama „LUTHER 1517”, 14.30 Uhr, 45 min., 14 €
Unterwegs mit Barbara Cranach und Katharina von Bora, 15.00 Uhr, 60 min., 12 €

Veranstaltungsort:

Stadtkirche Lutherstadt Wittenberg
Kirchplatz 20, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Die Lutherstadt Wittenberg an der Elbe in Sachsen-Anhalt liegt wenige Kilometer von der brandenburgischen Landesgrenze entfernt. Über der Stadtsilhouette thront die mächtige Stadtkirche St. Marien, deren Wurzeln bis in das 12. Jahrhundert zurückgehen. Hier predigte Martin Luther, hier wurde zum ersten Mal eine heilige Messe auf deutsch gehalten. St. Marien ist die Mutterkirche der Reformation – auch zu sehen an dem berühmten Reformations-Altar mit den Gemälden von Lucas Cranach dem Älteren.
Achtung: aufgrund der Architektur der Kirche wird das Orchester auf der Orgelempore spielen – die besten Plätze und Preiskategorien sind auch dort platziert.

24.07. 18:00
Capital Dance Orchestra

The Capital Dance Orchestra

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Mit dem Programm „Babelsberg – Berlin“

Fast unwirklich trohnt liegt das Belvedere auf dem Pfingstberg über der Landeshauptstadt: ein unfertiges Märchenschloss, eine Idylle inmitten der Hügel, ein Zauberort. Hier holten sich schon vor 100 Jahren die Magier und Märchenerzähler der UFA aus der nahen Filmstadt Babelsberg Inspiration und Erholung. Grund für die Brandenburgischen Sommerkonzerte, diese Fäden zusammenzuführen: das Capital Dance Orchestra, Berlins heisseste Swingband mit großer Besetzung spielt die Hits der Zwanziger und Dreißiger Jahre - und hier ist man dann wirklich „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“

Mitwirkende:

The Capital Dance Orchestra

Programm:

Die Hits der goldenen 20er bis 40er Jahre der UFA aus Babelsberg und Berlin

Zeitplan:

13.00 Uhr Infostand vor Ort

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Schlossführung 15.00 und 16.00 Uhr,
60 min., 12 €

Veranstaltungsort:

Belvedere auf dem Pfingstberg Potsdam
Pfingstberg, Neuer Garten /, 14469 Potsdam

Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein zum Ensemble Potsdamer Schlösser und Gärten gehörendes Schloss nördlich des Neuen Gartens.
Das Schloss befindet sich auf dem Pfingstberg, der mit 76 m höchsten Erhebung im westlich der Havel gelegenen Teil Potsdams. Es wurde wegen der schönen Aussicht unter Friedrich Wilhelm IV. errichtet und ist nur ein Teil eines ursprünglich wesentlich umfangreicheren Bauvorhabens.
Die Doppelturmanlage nach Vorbildern der italienischen Renaissance erlebte zwei Bauphasen, deren erste von 1847 bis 1852 war und deren zweite nach längerer Unterbrechung von 1860 bis 1863 folgte. Nach Entwurfszeichnungen des Königs erhielten die Architekten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse den Auftrag zur Bauausführung. Die Planung der Außenanlagen übernahm der Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné.
Das Belvedere auf dem Pfingstberg wird als einziges Denkmal des Welterbeensembles von einem privaten Verein betrieben, der sich zu DDR-Zeiten gründete, um das verfallende Gebäude zu erhalten.

30.07. 20:00
Regensburger Domspatzen

Große Messe und Chorgesang

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Die Regensburger Domspatzen im Berliner Dom

Die Regensburger Domspatzen sind der älteste und einer der profiliertesten Knabenchöre unserer Zeit. Unter der gewaltigen Kuppel des Berliner Doms bringen sie zusammen mit der renommierten Hofkapelle München die schönsten Chorwerke Wolfgang Amadeus Mozarts zum Klingen und Funkeln.

Mitwirkende:

Regensburger Domspatzen
Hofkapelle München
Katja Stuber, Sopran  
Dorothée Rabsch, Alt  
Michael Mogl, Tenor  
Joachim Höchbauer, Bass  
Leitung: Domkapellmeister Christian Heiß 

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart:
Missa in C - Große Credomesse, KV 257 für Soli, Chor und Orchester  
Christian Cannabich
Sinfonie Nr. 64 F-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart
Vesperae solennes de confessore KV 339 für Soli, Chor und Orchester· 
Regina coeli in C, KV 276 für Soli, Chor und Orchester 

Veranstaltungsort:

Berliner Dom
Am Lustgarten , 10178 Berlin

Im Herzen der Haupstadt erhebt sich die Kuppel des Berliner Domes. Das monumentale Gebäude ist Kaiser Wilhelm II. Antwort der "Hauptkirche des Protestantismus" auf den Petersdom in Rom. Diesem Anspruch hat der Kirchraum seine unvergleichlich prunkvolle Ausstattung im Stil der Neorenaissance und des Neobarock zu verdanken.

31.07. 09:00
Manuel Gera

Orgelreise mit Manuel Gera und Claus Fischer

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Vom Hamburger Michel in den Fläming - die Orgelreise der Brandenburgischen Sommerkonzerte

Brandenburg hat im letzten Jahr einen prominenten musikalischen Zuzug erhalten: Manuel Gera, Organist des Michels in Hamburg hat die traditionsreiche Kantorenstelle von St. Nikolai in Jüterbog mit der großen Rühlmann-Orgel angetreten. So liegt es nahe, die diesjährige Orgelreise mit Claus Fischer, Moderator und Orgelkenner vom RBB Kulturradio zusammen mit Manuel Gera in und um Jüterbog zu planen. Zuerst geht es nach Eichwalde zur weltweit einzigen erhaltenen „Parabrahm“-Orgel, der 1908 von Friedrich Weigle (Sohn) gebauten Kombination aus Harmonium und Orgel, welche die Möglichkeiten der Dynamik des Instrumentes extrem erweiterte. In der St. Marienkirche Trebbin findet sich dann eine Orgel, die stark an die mächtige Orgel des Berliner Doms erinnert - denn es ist ihre zeitgleich von der Firma Sauer 1905 errichtete kleine Schwester. Die Orgeln in Eichwalde und Trebbin werden in bewährter Weise von Christoph Bornheimer gespielt. In Jüterbog dann übernimmt Manuel Gera, zunächst mit der fast original erhaltenen barocken Wagner-Orgel von 1737 in der Liebfrauenkirche, und dann zum Abschluß-Orgelkonzert an seinem Hausinstrument in St. Nikolai, bei dem er Werke von Marcel Dupré, Camille Saint-Saëns, César Franck und Edvard Elgar spielen wird.

Mitwirkende:

Christoph Bornheimer, Orgelpräsentation
Manuel Gera, Orgelkonzert und Orgelpräsentation
Claus Fischer, Moderation

Programm:

KMD Manuel Gera und rbb-Journalist Claus Fischer entdecken Orgeln im Fläming
Orgel-Konzert: Manuel Gera spielt auf der großen Orgel in St. Nikolai Jüterborg

Zeitplan:

09:00 Uhr Abfahrt Bus
Fehrbelliner Platz
09:45 Uhr Besuch der Kirche in Eichwalde
11:30 Uhr Besuch der Kirche in Trebbin
anschl. Mittagessen
14:00 Uhr Besuch der Liebfrauenkirche in Jüterbog
anschl. Besuch des Kuchenbuffets
15:45 Uhr Besuch der Nikolaikirche in Jüterbog
17:00 Besuch des Orgelkonzertes mit Manuel Gera
ca. 19:30 Uhr Rückfahrt nach Berlin

Essen & Trinken:

Kulinarische Kleinigkeiten & Getränke

Beiprogramm:

Besuch von Schloß Wiepersdorf, 14:30 Uhr, 45 min. 9 €
(Nur buchbar für reine Konzertbesucher)

Veranstaltungsort:

Evangelische Kirche Eichwalde
Stubenrauchstraße 19, 15732 Eichwalde

Die evangelische Dorfkirche Eichwalde ist eine neugotisch-neoromanische Basilika in Eichwalde, einer Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald im Land Brandenburg. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Neukölln der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Im Innenraum befindet sich die weltweit einzige erhalten gebliebene Parabrahm-Orgel.

Liebfrauenkirche Jüterborg
Am Dammtor , 14913 Jüterborg

Diese Kirche in romanischer Basilikaform ist die ‚Mutter‘ aller Kirchen des Jüterboger Landes. 1173/74 das erste Mal geweiht, ist sie auch die älteste. Zunächst als Kirche der christlich flämischen Siedler gebaut und dem Prämonstratenserkloster Gottesgnaden bei Calbe unterstellt, wird sie gut 100 Jahre später zur Klosterkirche des neu gegründeten Klosters für zisterziensisch lebende Nonnen. Diese gaben 1475 auch den gotischen Chorbau in Auftrag. Aus ihrer Zeit stammt auch die einzig erhaltene Wandmalerei.
Nachreformatorisch kamen zwei wertvolle Ausstattungstücke hinzu, die bis heute erhalten sind: 1575 die Sandsteinkanzel von Georg Schröter; 1737 die Orgel von Joachim Wagner.‘
Ins Blickfeld der Geschichte trat diese Kirche, als 1519 der junge Thomas Müntzer hier gegen die alte Lehre predigte und damit einen der ersten reformatorischen Predigtstreite überhaupt auslöste.

Nikolaikirche Jüterbog
Nikolaikirchstraße , 14913 Jüterbog

St. Nikolaus gewidmet ist die große, im Stile der Backsteingotik gehaltene Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihren markanten unterschiedlichen Türmen (die auf Baumängel im Nordturm zurückzuführen sind). Im inneren dominieren markante Wandmalereien, auf der Empore trohnt eine gewaltige Orgel von Wilhelm Rühlmann.

St. Marienkirche Trebbin
Kirchplatz 2-3, 14959 Trebbin

Die Kirche fußt auf den Grundmauern eines gotischen Vorgängerbaus, der im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut wurde. Die Kirche stand dauerhaft unter einem Patronat und erhielt 1710 auf Geheiß Friedrich I. eine Kanzel, was in einer darüber angebrachten Kartusche mit den Buchstaben FR gekennzeichnet wurde. 1905 stiftete ein kinderloses Ehepaar eine Sauer-Orgel.

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