Klassiker auf Landpartie

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte ist das größte Musikfestival
der gesamten Region Berlin-Brandenburg. Jährlich finden an den Wochenenden von Juni bis September
rund 30 »Klassiker auf Landpartie« im ganzen Land Brandenburg und Berlin statt.
Stars und Ensemble der klassischen Musik und vieler anderer Stile sowie Künstler aus Literatur,
Malerei oder Tanz treffen dabei auf die Sehenswürdigkeiten von Schlössern, Kirchen, Klöstern,
Industrie- und Baudenkmälern Brandenburgs. Verbunden mit dem Naturerleben,
kulinarischen Genüssen und dem Austausch mit den Menschen der Region wird daraus
ein kultureller Ausflug und ein Gesamterlebnis, das die Brandenburgischen Sommerkonzerte
seit 30 Jahren erfolgreich macht und ganz besonders prägt.

Die klassischen Genres stehen im Mittelpunkt des Festivals, wie hier das Kammerorchester Leopoldinum, mit Konzerten an würdigen Aufführungsorten.

Die Brandenburgischen Sommerkonzerte sind Brandenburg-Berlins größtes Musikfestival der gesamten Region. Jährlich finden an den Wochenenden von Juni bis September rund 30 »Klassiker auf Landpartie« im ganzen Land Brandenburg und Berlin statt. Stars und Ensemble der klassischen Musik und vieler anderer Stile sowie Künstler aus Literatur, Malerei oder Tanz treffen dabei auf die Sehenswürdigkeiten von Schlössern, Kirchen, Klöstern, Industrie- und Baudenkmälern Brandenburgs. Verbunden mit dem Naturerleben, kulinarischen Genüssen und dem Austausch mit den Menschen der Region wird daraus ein kultureller Ausflug und ein Gesamterlebnis, das die Brandenburgischen Sommerkonzerte seit 30 Jahren erfolgreich macht und ganz besonders prägt.

Ensembles wie das Original Vintage Orchestra tragen die heiteren Klangfarben in die brandenburgische Landschaft.

1990 von Dr. Werner Martin gegründet, kommen die Brandenburgischen Sommerkonzerte heute mit den Beiprogrammen auf jährlich weit über 100 Veranstaltungen. Seit ihrer Gründung haben die Brandenburgischen Sommerkonzerte über 700 Konzerte an mehr als 200 verschiedenen Spielstätten in Brandenburg veranstaltet und wurden unter anderem mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Weltstars der Klassik sind zahlreich zu Gast, von Vladimir Ashkenazy, Riccardo Chailly, Justus Frantz oder Trevor Pinnock bis hin zu Orchestern wie der Academy of St. Martin in the Fields, dem Deutschen Symphonieorchester, der Kammerakademie Potsdam oder der Kremerata Baltica. Auch die Stars aus Jazz und Swing treten regelmäßig bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten auf, wie zum Beispiel Max Raabe oder Andrej Hermlin. Die Spielorte reichen von den größten Schlossparks und Herrenhäusern im Lande bis zu den kleinsten und ältesten Kirchen und Klöstern, von gigantischen Bau- und Industriedenkmälern bis zu malerischen Kulturscheunen und Landgütern quer durch die ganze Region Berlin-Brandenburg.

Auf Beiprogrammen wie Schloss-, Dorf- und Museumsführungen, Spreewaldkahnfahrten, Kremserfahrten, musikalischen Dampferpartien, Besichtigungen von Baudenkmälern und historischen Parkanlagen oder Themenführungen durch Naturreservate und Schutzgebiete lernt der Besucher die Region kennen. Im Rahmen der Beiprogramme finden Lesungen bedeutender Schriftsteller und Essayisten wie Harald Martenstein, Monika Maron, Vladimir Kaminer oder Lothar Bisky statt. Auch örtliche Musikakteure aus den Musikschulen und Vereinen werden immer wieder für kleine Auftritte eingeladen – die Beiprogramme der Sommerkonzerte sind Orte des Zusammentreffens.

Die Konzerte sind immer auch mit einem Ausflug zu den Spielorten verbunden. Das ist der besondere Reiz dieses Festivals.

Von großer Bedeutung für das Festival ist daher auch die Kooperation mit einem dichten Netzwerk von Kirchengemeinden in den Konzertorten. Die gastgebenden Gemeinden versorgen die Besucher am Nachmittag mit ihren einladenden Kaffeetafeln regionaler Spezialitäten und schaffen so unter dem Motto »Gemeinsam Kultur machen« einen Begegnungsraum zwischen Besuchern und Ortsansässigen. Die Brandenburgischen Sommerkonzerte und die »Klassiker auf Landpartie«: ein kulturelles und touristisches Gesamterlebnis, das Menschen und Orte zusammenführt.

Die Chronik

Bei den brandenburgischen Sommerkonzerten treten regelmäßig renommierte Künstler auf. Der Dirigent Kent Nagano adelte mit seiner Teilnahme im Jahr 2000 das Festival.

1990

Erstes Konzert des Freundeskreises um Dr. Werner Martin im Kloster Chorin, Radio Symphonie-Orchester Berlin, Valery Gergiev, Maxim Vergerov, Violine.

1991

Erste Konzertsaison mit sieben Konzerten.

1992

Zweite Konzertsaison mit 17 Konzerten, darunter die »9. Sinfonie« von Ludwig van Beethoven mit dem Radio Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy im Konzerthaus Berlin, Peter Schreier, Ludwig Güttler.

1993

Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Riccardo Chailly zu Gast; erste Benefizkonzerte zugunsten der Brandenburgischen Denkmalpflege.

1994

Erster Kompositionspreis der Brandenburgischen Sommerkonzerte wird an Riccardo Dapelo vergeben, Konzert zur Verabschiedung der GUS-Truppen mit dem Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Neeme Järvi im Berliner Konzerthaus.

1995

Aufführung der »h-moll-Messe« von Johann Sebastian Bach mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart in Neuruppin.

1996

Aufführung der Oper »Die Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart im Schlosstheater im Neuen Palais in Potsdam mit der Warschauer Kammeroper.

1997

Erste CD der Edition »Brandenburgische Sommerkonzerte«.

1998

Konzertreihe zum Brandenburgischen Jubiläums »900 Jahre Zisterzienser«.

1999

Konzert zum Brandenburgtag in Jüterbog.

2000

Kent Nagano dirigiert das Eröffnungskonzert in Prenzlau mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) und der Solistin Barbara Hendricks; Herbert Blomstedt dirigiert das Gewandhausorchester Leipzig in St. Katharinen zu Brandenburg an der Havel, »Franz Schubert auf Landpartie«.

2002

Eröffnungskonzert mit dem DSO (Leitung Leonard Slatkin) in Stettin.

2004

Motto: »Geh aus mein Herz und suche Freud.« Auf den Spuren von Paul Gerhardt.

2005

Erste »Brandenburgische Orgelreise«.

2006

Erstes Open Air-Konzert im Schlosspark Stechau; Grundton-D-Benefizkonzert zu Gunsten der Denkmalpflege mit dem RSB unter Marek Janowski

2007

Eröffnungskonzert mit Gidon Kremer und dem DSO in Wittstock.

2008

Ingo Metzmacher dirigiert das Eröffnungskonzert in der Marienkirche in Prenzlau; Max Raabe & das Palastorchester spielen im Besucherbergwerk F16 Lichterfeld.

2009

Das Dorfkirchenkarussell dreht sich zum ersten Mal; Lesungen und Vorträge zum Thema 20 Jahre Mauerfall von Gregor Gysi, Wolfgang Thierse; Verleihung Tourismuspreis des Landes Brandenburgs.

2010

Orchesterfest mit Ensembles der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin sowie brandenburgische Orchester; Geigerin Midori und The King‘s Singers sind zu Gast.

2011

Albrecht Mayer ist Solist beim Abschlusskonzert mit der Kammerakademie Potsdam in der Erlöserkirche Potsdam.

2012

Gustav Mahlers 3. Sinfonie erklingt zum Eröffnungs-konzert in der Nikolaikirche Luckau mit dem Philhar-monischen Orchester des Staatstheaters Cottbus; Lesereiche zum 300. Geburtstag von Friedrich II.

2013

Vom Broadway zum Biohof: Erstes Konzert auf dem Landgut Pretschen mit dem »Ensemble Ambrassador«, Martin Helmchen spielt in Pitzwalk, Sol Gabetta tritt in Burg auf.

2014

Festkonzert zur Brandenburgischen Landesausstellung »Preußen und Sachsen« im Park des Zisterzienserklosters Doberlug-Kirchhain mit dem DSO unter der Leitung von Tugan Sokhiev mit dem Solisten Igor Levit

2015

Flughafen-Gala mit dem DSO und Jan Lisiecki (Leitung Tugan Sokhiev) auf dem Terminal des Flughafens BER; Konzert zum 90. Geburtstag Mikis Theodorakis im Dom zu Brandenburg mit dem Vocal Concert Dresden (Leitung Peter Kopp); Jubiläums-Bildband »Geh aus mein Herz« (HG. Manfred Stolpe, Werner Martin).

2016

Eröffnungskonzert mit Sergey Dogadin, dem 1. Preisträger des 9. Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerb und dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus in Königs Wusterhausen; Midori spielt an zwei Tagen sämtliche Werke für Violine solo von Johann Sebastian Bach im Dom zu Brandenburg an der Havel auf; Tourismuspreis des Landes Brandenburgs 2016.

2017

»Echo der Reformation« mit dem RIAS Kammerchor und der Capella de la Torre in der Nikolaikirche Jüterbog.

2018

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg spielt im Industriepark Schwarze Pumpe in Spremberg; Erstes Partnerland Russland; Konzert im Schlosspark Lübbenau mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr; Lesung Wladimir Kaminer.

2019

Großbritannien ist Partnerland.

2020

Komplette Absage der Saison aufgrund der Corona-Pandemie.

2021

Nachgeholte 30. Jubiläums-Saison.

2010 begeisterte die Violinistin Midori Seiler das Publikum.

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